Erinnerungen ...

montag, 18.O7.2O11


mood: braindead
20°C
norther - of darkness and light

book|s: julia cameron - schreib dich schlank: der kreative weg zum wohlfühl-ich 1O2/272
game|s: world of warcraft
wow: aus
char: -
aus
nüx
mezzo mix zero
drugs: music
teamspeak: aus
no one
msn online: 1
bhali
to do: arbeitn
done: slafn, duschn
wishes?: neongrüne chucks
anything to sing?: und wieder spürt sie die tränen auf ihrem gesicht, sie würde lieber nicht hier sein - ihre hoffnung zerbricht
entry nr.: 1624

Erinnerungen ... sind nicht immer etwas gutes. Besonders dann, wenn man eigentlich keine hat und sie dann nach und nach wieder kommen. Ich habe eben eine Mail bekommen, dass es auf meinem alten Blog einen neuen Kommentar gibt. Ich bin natürlich gucken gegangen: es war ein weiterer Spameintrag. Der Grund, warum ich damals die Adresse gewechselt habe. Statt die Seite einfach wieder zu schließen, habe ich angefangen die alten Einträge durchzulesen. Es war ein extrem komisches Gefühl. "Damals" (zwischen 2OO4 und 2OO6) war alles so viel einfacher und doch so kompliziert ... ich habe noch beim Fotografen gearbeitet bzw. war noch Schülerin. Ich war nie wirklich glücklich, aber eines steht fest: ich war mit meiner Arbeit glücklich. Ich hatte richtig Spaß. Meine Arbeit jetzt macht mir auch Spaß, aber ich werde in meinem Beruf niemals so mit Herzblut dabei sein, wie ich es bei der Fotosache war.
Ich habe oft darüber nachgedacht - und tue es immer noch - ob es die richtige Entscheidung war meinen Traumberuf aufzugeben, nur weil es in der Nähe keinen Ausbildungsplatz gab. Ich habe mir immer eingeredet, dass es besser sei so. Das ich nur fotografiere, wenn ich wirklich, wirklich Lust dazu habe. Aber tue ich das? Ich fotografiere kaum noch. Und warum? Weil ich den Arsch nicht hoch kriege. So hatte ich mir das damals nicht vorgestellt. So langsam kommen die alten Zweifel wieder. Es ist zu spät. Ich bin zu alt. Ich brauche mein Geld. Ich kann es mir nicht leisten alles hin zu schmeißen und mir doch noch eine Ausbildungsstelle zu suchen. Mich will keiner mehr. Die wollen nur die jungen Leute. Die, die noch formbar sind und sich vielleicht nicht trauen den Mund aufzumachen. Die, die sich die meisten Dinge gefallen lassen. Aber ich weiß nicht einmal, ob ich das will. Ich weiß nicht was ich wirklich will.
Ich mag meinen Schreibstil von damals. Man merkt, dass ich noch Zeit hatte viele Bücher zu lesen und die Zeit davor halt noch Schülerin war und viel schreiben musste. Es ist nicht die monotone Schreibweise, die ich heute habe ...

Ich war gestern nicht mehr auf dem Amphi. Konnte nicht, wollte nicht. Allein macht es einfach keinen Spaß. Ja, ich habe mir nur wegen Feindflug die Karte gekauft und bin dann nicht hin. Voll dumm. Aber ... ach keine Ahnung. Agonoize hatte ich dieses Jahr schon gesehen ... hm.
Die Nebenwirkungen von meinen Medikamenten setzen langsam ein.
18.7.11 10:51
 


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